Die FritzBox von AVM ist schon ein tolles Ding. Anrufbeantworter, Telefonanlage, Router, Fax, etc.; alles in einem Gerät. Es gibt aber auch einige nützliche Features, die (noch) nicht jeder kennt. Die Nutzung als NAS zum Beispiel, oder der Zugriff auf die Einstellungen über das Internet. Anhand dieser Anleitung zeige ich, wie ihr Zugriff über das Internet auf das Webinterface der FritzBox bekommt. Dies funktioniert mit diversen Modellen, wie der 3170, 7170, 3270, 7270, 7390 oder 7570 und sicher noch einigen anderen.

Wozu das gut sein soll, fragt ihr euch? Nun ja, so kann man schnell mal die Anrufliste checken oder eine Anrufweiterleitung aufs Handy einrichten, auch wenn man nicht zuhause ist. Kann manchmal ganz praktisch sein.

Zunächst benötigt ihr, sofern euer Internetservice Provider euch keine statische IP-Adresse anbietet, wovon ich jetzt mal ausgehe, einen Hostnamen. So ist die FritzBox und euer Netzwerk ständig unter einem festen Domainnamen aus dem Internet erreichbar, obwohl mit jeder Zwangstrennung eurer DSL-Verbindung nach spätestens 24 Stunden eine neue IP-Adresse zugeteilt wird.

Wie ihr solch eine kostenlosen Hostnamen bekommt, hab ich in diesem Artikel beschrieben.

Nachdem ihr also eure eigene virtuelle Domain beantragt habt, gilt es diese Daten in die FritzBox einzutragen. Das macht ihr unter Einstellungen > Internet > Freigaben > Dynamic DNS.

Dies ist notwendig, damit die FritzBox nach jeder Trennung der DSL-Verbindung die aktuelle IP-Adresse an DynDNS übermittelt.

Das war es auch schon. Ab jetzt ist deine FritzBox über den von dir gewählten Hostnamen ständig über das Internet erreichbar.

Ruf im Browser den virtuellen Domainnamen (da eine verschlüsselte Verbindung aufgebaut wird, achte auf das „https“) auf, authentifiziere dich mit dem gewählten Benutzernamen und Kennwort

und du wirst die dir bekannte Anmeldemaske deiner FritzBox vorfinden